Projekt: Eine Frage am Tag

Wir erhalten täglich Tipps, Angebote und Ideen, wie wir uns verbessern, optimieren und weiterbilden können. Ständig geht es um Selbstoptimierung oder darum, dass andere uns erzählen wollen, was der optimale Weg für uns wäre. Die Buchhandlungen sind voll von Ratgeberbüchern und ich frage mich ständig, warum wir eigentlich noch Probleme haben, wenn es doch vermeintlich so viele Lösungen gibt. Ich habe mich auch schon öfters dabei ertappt, wie ich mir einen Ratgeber gekauft habe, verändert hat sich danach aber nichts. Meistens hatte ich entweder keine Zeit das Buch richtig zu lesen oder die Tipps und Vorschläge waren nicht umsetzbar, zu kompliziert oder zu oberflächlich.

Daher habe ich mir schon lange Gedanken darüber gemacht, was Menschen denn nun eigentlich wirklich weiterbringt. Und meistens sind es die einfachen Dinge, die uns helfen, motivieren und ermutigen.

In der Psychologie geht es beispielsweise oft gar nicht darum, den richtigen Weg zu zeigen oder jemandem zu sagen, wie er/sie sich entwickeln soll. Vielmehr geht es meistens darum, die richtigen Fragen zu stellen. Denn jeder Mensch kennt seinen eigenen Weg. Fragen helfen, diesen Weg zu sehen und mit sich selbst in Kontakt zu kommen.

Daher werde ich in den nächsten drei Monaten täglich eine Frage stellen (allerdings nur montags bis freitags, am Wochenende haben Sie dann mal Pause). Die Fragen sind mal lustig, mal ernsthaft, mal tiefergehend, mal vermeintlich sinnlos. Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit und denken Sie über die Frage nach (selbst wenn Sie dann zu dem Ergebnis kommen, dass die Frage für Sie Quatsch ist). In diesen wenigen Minuten kommen Sie aus dem Alltag raus und reflektieren darüber, was Ihnen eigentlich wichtig ist und was Sie selbst denken. Weg von der Selbstoptimierung hin zu dem, was uns wirklich wichtig ist.
Ich verspreche Ihnen kein Ergebnis, ich zeige Ihnen keinen Weg, ich frage einfach nur, was mir einfällt und bin sehr gespannt was passiert.
Also lassen Sie mich daran teilhaben und kommentieren, abonnieren, teilen und liken Sie die Fragen.
Und wenn Sie Lust haben, richtig intensiv zu „arbeiten“, dann legen Sie sich ein kleines Büchlein an, lesen Sie morgens die Frage, denken Sie tagsüber darüber nach und beantworten Sie sie abends schriftlich. Sie erarbeiten sich damit eine kleine „Werkzeugkiste“ und wer weiß, wofür das gut sein kann. Das ist aber nur ein Vorschlag.

Ich werde die Fragen auch ab und zu selbst auf meinem Blog beantworten und ich freue mich natürlich, mit Ihnen zu diskutieren.

Die Fragen stelle ich größtenteils in der Ich-Form, da das in den meisten Fällen unserem inneren Dialog entspricht und darum geht es ja bei diesem Projekt.

Also melden Sie sich an (s. rechte Seite) oder folgen Sie mir auf Twitter, Facebook oder Xing. Am 21.09.16 geht’s los!

Viel Spaß!

Hinweis und Haftungsausschluß: Wenn Sie unter einer psychischen Erkrankung leiden oder psychisch labil sind, dann nehmen Sie bitte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten an diesem Projekt teil. Sollten durch die Fragen selbst- oder fremdverletzende Gedanken bei Ihnen entstehen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Psychotherapeuten.