Eine Frage am Tag: Was ist meine Superkraft?

Was ist meine Superkraft?

Wir haben uns bereits vor einigen Wochen mit der Frage beschäftigt, welche Superkraft wir uns wünschen würden. Allerdings haben wir sicher schon die ein oder andere Fähigkeit, die uns von anderen unterscheidet und uns zu etwas Besonderem macht. Etwas, das sonst keiner so leicht kann, eine Fähigkeit, um die uns Andere beneiden oder ein besonderes Interesse, was uns oft zum Ratgeber und Informanten für Andere macht. Wenn Sie ein bisschen darüber nachdenken, fällt Ihnen bestimmt ein, was Ihre Superkraft sein könnte.

Ihnen fällt nichts ein? Dann fragen Sie Freunde, Familie oder liebe Kollegen. Manchmal sehen andere mehr als wir selbst.

Hinweis und Haftungsausschluss: Sollten durch die Frage selbst- oder fremdverletzende Gedanken bei Ihnen entstehen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Psychotherapeuten.

Eine Frage am Tag: Was mag ich an mir?

Was mag ich an mir?

Diese Frage stelle ich ganz bewusst erst gegen Ende des Projekts „Eine Frage am Tag“, denn vielen Menschen fällt es schwer, spontan auf diese Frage zu antworten. Wenn Sie allerdings schon eine Weile auf meinem Blog mitlesen und einige der Fragen für sich beantwortet haben, fällt es Ihnen vielleicht leichter, Antworten auf diese Frage zu finden.

Übrigens: Es ist völlig normal, dass wir nicht alles an uns selbst toll finden. Allerdings hilft es uns, wenn wir anfangen uns mit uns selbst anzufreunden und das Gute in uns zu sehen. Dass auch immer ein paar Schwächen zum Menschsein dazugehören, ist einfach so. Wenn wir das bei uns selbst akzeptieren, hilft uns das auch im Umgang mit anderen Menschen. Wir wissen dann ihre Stärken zu schätzen und können versuchen ihre Schwächen zu akzeptieren. Ein guter Kontakt zu uns selbst, zu unseren Stärken, Zielen, Wünschen und Bedürfnissen, ist eine ideale Basis für zwischenmenschliche Beziehungen.

Also, was mögen Sie an sich selbst?

Eine Frage am Tag: Was habe ich schon als Kind gerne gemacht?

Was habe ich schon als Kind gerne gemacht?

Oft zeichnen sich bei Kindern schon früh die individuellen Talente und Stärken ab. Wenn wir dann allerdings älter werden und uns für einen Beruf oder ein Studium entscheiden sollen, dann fällt es uns schwer, unsere Interessen und Talente in einen konkreten Beruf zu integrieren. Wenn man dann irgendwann mitten im Berufsleben steckt, wird auf einmal die Frage laut: „Wie kann ich mich denn eigentlich selbst verwirklichen?“ oder „Welchen Beruf will ich wirklich ausüben?“. Es kann zu einer Sinnkrise kommen und wir wissen auf einmal gar nicht mehr, warum wir uns für einen bestimmten Beruf entschieden haben. Auf einmal scheint alles andere viel attraktiver und spannender als das, was wir selbst machen. Wenn wir an einem solchen Punkt sind und gerade nicht wissen, wie es weitergehen soll und woran wir uns orientieren sollen, dann kann es helfen zurückzublicken auf die eigene Kindheit. Dort finden wir Hinweise darauf, was wir wirklich gut können, was unserem Naturell entspricht und was uns Spaß macht. Das kann dann die Grundlage sein für eine Neuorientierung oder dafür, den Wert des eigenen Jobs wieder zu sehen. Vielleicht merken Sie durch diese kleine Übung, dass Sie eigentlich doch instinktiv den richtigen Job gewählt haben und finden so wieder zu mehr Zufriedenheit.

Eine Frage am Tag: Was kann ich richtig gut?

Was kann ich richtig gut?

Unsere charakterlichen Stärken zu kennen, kann ein erster Schritt in ein zufriedenes Leben sein. Viel zu oft beschäftigen wir uns mit dem, was wir nicht können, statt mit dem, was wir können. Das führt dazu, dass wir den Blick für unsere Stärken verlieren und uns vielleicht sogar unsicher und unwichtig fühlen.

Da kann die heutige Frage vielleicht einen Ausweg bieten. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst.

Es fällt Ihnen schwer, Ihre Stärken zu benennen? Dann denken Sie darüber nach, wofür Sie von anderen oft Komplimente oder Lob ernten, bspw. in Ihrer Arbeit oder bei Gesprächen mit Freunden oder Familie? Was machen Sie da besonders gut? Bei welchen Themen werden Sie um Rat gefragt oder was funktioniert ohne Ihre Hilfe nicht?

Falls es Ihnen immer noch schwer fallen sollte, eigene Stärken zu identifizieren, dann fragen Sie Freunde oder Familie, die können Ihnen wahrscheinlich sehr genau sagen, was Ihre Stärken sind.

Die eigenen Stärken zu kennen, ist ein guter Anfang. Nachweislich glücklicher wird man, wenn man nun die eigenen Stärken eine Woche lang täglich in einer neuen Art und Weise nutzt (vgl. Seligman, Steen, Park & Peterson, 2005). Probieren Sie es aus.

Quelle: Seligman, M. E., Steen, T. A., Park, N., & Peterson, C. (2005). Positive psychology progress: empirical validation of interventions. American psychologist, 60(5), 410.