Eine Frage am Tag: Was stärkt mein Selbstvertrauen?

Was stärkt mein Selbstvertrauen?

Was unser Selbstvertrauen schwächt und untergräbt, wissen wir meistens ganz genau. Wir wissen wann wir uns klein, unfähig und schlecht fühlen. Es fallen uns wahrscheinlich auf Anhieb diverse Dinge ein, die wir nicht so gut können wie andere. Manchmal geht das sogar so weit, dass wir uns damit selbst im Wege stehen, weil wir uns bestimmte berufliche Aufgaben nicht zutrauen, uns für bestimmte Stellen erst gar nicht bewerben oder neue Verantwortungsbereiche lieber ablehnen würden.
Daher ist die heutige Frage auch so wichtig für die Erreichung unserer Ziele. Denn ganz oft scheitern wir nicht aufgrund unserer Unfähigkeit, sondern wir gehen bestimmte Schritte erst gar nicht, weil uns das Selbstvertrauen dazu fehlt. Selbstvertrauen ist aber nicht nur für die Erreichung unserer Ziele wichtig, sondern betrifft viele Bereiche unseres Lebens. Zum Beispiel hängen unsere zwischenmenschlichen Beziehungen oft auch von unserem Selbstvertrauen ab. Wenn wir uns selbst vertrauen und selbstsicher sind, können wir auch anderen Menschen vertrauen. Vertrauen ist oft die Basis von Freundschaft und Beziehung.

Aber was können wir denn tun, um unser Selbstvertrauen zu stärken?
Dazu haben Sie bestimmt schon eine Idee, oder? Vielleicht haben Sie schon Situationen erlebt, in denen Sie sich selbstsicher gefühlt haben. Wann war das und warum?

Mir hilft es, mir kleine Herausforderungen zu suchen, die ich mir zwar zutraue, die aber trotzdem damit verbunden sind, dass ich mich überwinden muss und aus meiner Komfortzone raus muss. Wenn ich so einen Schritt dann wirklich umgesetzt habe, dann merke ich, dass mich das stärkt. (Eine meiner Herausforderungen war bspw. das regelmäßige Bloggen auf einem eigenen Blog. Diesen Schritt zu gehen, hat mich Überwindung gekostet. Aber die tolle Resonanz meiner Leser stärkt mich dafür täglich und motiviert mich, weiterzumachen. 😉 )

Eine Frage am Tag: Wie entkomme ich dem Weihnachtsstress?

Wie entkomme ich dem Weihnachtsstress?

Gestern war der 1. Advent und schon sind wir mitten in der Weihnachtszeit. Während es in den Geschäften (leider!) schon seit Monaten Lebkuchen und Co zu kaufen gibt, werden wir meistens jedes Jahr aufs neue von Weihnachten überrascht. Ruck zuck stehen die Feiertage vor der Tür und uns packt die Panik: Welche Geschenke fehlen mir noch? Wem will ich etwas schenken und vor allem was will ich schenken? Wie will ich die Feiertage verbringen? Usw…
Und auch schon in der Adventszeit wird es meistens anstrengend. Zu den üblichen Terminen, die man so schon koordinieren muss, kommen noch Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte, Bastelaktionen und und und.
Auf die Weihnachtszeit freuen wir uns eigentlich und trotzdem ist es immer wieder mal zu viel des Guten. Welche Strategie haben Sie, um dem Weihnachtsstress zu begegnen und entspannt in Weihnachtsstimmung zu kommen? Welche Tipps helfen, um die Weihnachtszeit zu genießen, statt im Weihnachtsrummel unterzugehen?

Wir haben bspw. in der Familie vor ein paar Jahren die großen Geschenke abgeschafft und schenken uns gegenseitig nur noch eine Kleinigkeit. Dadurch ist das Schenken nicht so stressig und auch nicht so teuer. Über die kleinen Geschenke haben wir uns erstaunlicherweise viel mehr gefreut als über die großen, denn die Geschenke waren interessanterweise persönlicher.

Welche Ideen haben Sie, um die Weihnachtszeit entspannter anzugehen? Ich bin sehr gespannt auf Ihre Ideen.

Eine Frage am Tag: Was kann ich richtig gut?

Was kann ich richtig gut?

Unsere charakterlichen Stärken zu kennen, kann ein erster Schritt in ein zufriedenes Leben sein. Viel zu oft beschäftigen wir uns mit dem, was wir nicht können, statt mit dem, was wir können. Das führt dazu, dass wir den Blick für unsere Stärken verlieren und uns vielleicht sogar unsicher und unwichtig fühlen.

Da kann die heutige Frage vielleicht einen Ausweg bieten. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst.

Es fällt Ihnen schwer, Ihre Stärken zu benennen? Dann denken Sie darüber nach, wofür Sie von anderen oft Komplimente oder Lob ernten, bspw. in Ihrer Arbeit oder bei Gesprächen mit Freunden oder Familie? Was machen Sie da besonders gut? Bei welchen Themen werden Sie um Rat gefragt oder was funktioniert ohne Ihre Hilfe nicht?

Falls es Ihnen immer noch schwer fallen sollte, eigene Stärken zu identifizieren, dann fragen Sie Freunde oder Familie, die können Ihnen wahrscheinlich sehr genau sagen, was Ihre Stärken sind.

Die eigenen Stärken zu kennen, ist ein guter Anfang. Nachweislich glücklicher wird man, wenn man nun die eigenen Stärken eine Woche lang täglich in einer neuen Art und Weise nutzt (vgl. Seligman, Steen, Park & Peterson, 2005). Probieren Sie es aus.

Quelle: Seligman, M. E., Steen, T. A., Park, N., & Peterson, C. (2005). Positive psychology progress: empirical validation of interventions. American psychologist, 60(5), 410.

Eine Frage am Tag: Worauf bin ich stolz?

Worauf bin ich stolz?

Stolz kann ein sehr positives Gefühl sein, wir fühlen uns dadurch wichtig, gebraucht, geliebt und stark. Stolz kann uns aber auch viele Probleme machen, da uns unser Stolz im Wege stehen kann. So oder so kann es uns also helfen, wenn wir uns bewusst machen, worauf wir stolz sind. Einerseits kann uns das helfen, zu erkennen, was uns wichtig ist und andererseits können wir so vielleicht die Grenzen, die unser Stolz uns manchmal setzt, überwinden.
Wie bei vielen Themen in unserem Leben kann es auch beim Thema Stolz sehr hilfreich sein, wenn wir uns ein breites Fundament bauen. D.h. wir sollten nicht nur stolz auf unsere Kinder oder unser Haus oder unsere Hobbys sein, sondern am besten auf verschiedene Bereiche unseres Lebens. Auf unsere individuellen Eigenschaften, wie bspw. unseren einzigartigen Humor, unsere Geselligkeit oder unsere Feinfühligkeit. Genauso können wir stolz sein auf die Beziehungen die wir haben, egal ob zu Familie, Freunden oder Kollegen. Wir können stolz auf unseren Job sein, auf unser Haus, auf unser Leben oder auch auf die Entscheidungen die wir treffen. Wichtig ist das breite Fundament deshalb, weil wir dann nicht völlig den Halt verlieren, wenn ein Bereich wegbricht. Bspw. wenn wir gekündigt werden, eine Beziehung zerbricht oder wir finanzielle Probleme bekommen. Man hat in diesen Fällen ja schon genug Probleme, wenn dann noch der eigene Stolz zu sehr gekränkt wird, wird die Situation meist nur komplizierter. Wir scheuen uns dann zum Beispiel davor, uns Hilfe zu holen, mit anderen zu reden oder uns unserem Problem zu stellen. Dabei kommt dann ein anderes Gefühl ins Spiel, was sehr stark mit Stolz verwoben ist: Scham. Aber dazu vielleicht in einem anderen Beitrag.
Die Frage, worauf wir stolz sind, führt uns als auch vor Augen, was uns in unserem Leben wichtig ist. Das zu wissen und zu schätzen, kann uns glücklich machen. Gleichzeitig können wir diese Informationen aber auch nutzen, um an unserem breiten Fundament zu bauen, falls wir bemerken, dass unser Stolz zu einseitig sein sollte.
Also, worauf sind Sie stolz?

Eine Frage am Tag: Wobei vergesse ich die Zeit?

Wobei vergesse ich die Zeit?

Es gibt Tätigkeiten, bei denen vergessen wir alles um uns herum und sind völlig in diese eine Tätigkeit vertieft. Plötzlich schrecken wir auf und merken, wie spät es schon ist und dass wir völlig die Zeit vergessen haben. Dieser Zustand nennt sich in der Psychologie „flow“. Wenn wir im „flow“ sind, dann sind wir fokussiert und konzentriert auf eine einzige Sache. Das kann uns bei der Erreichung bestimmter Ziele enorm helfen, denn äußere Reize, die uns ablenken könnten, nehmen wir so gar nicht mehr wahr. Wir gehen in einer Tätigkeit auf und durch den „flow“ setzen wir ungeahnte Energien frei.
Die heutige Frage zielt also darauf ab, den Aufgaben und Themen in unserem Leben auf die Spur zu kommen, die uns in den „flow“ versetzen. Das sind nämlich oft Aufgaben, die wir gerne tun und die uns fordern, aber nicht überfordern und die uns motivieren, aber gleichzeitig erreichbar sind.
Flow-Erlebnisse können uns auch helfen zufriedener zu arbeiten oder sogar schwierige Zeiten zu überstehen. Wenn wir wissen, welche Aufgaben bei uns diesen Zustand auslösen, dann können wir versuchen jeden Tag eine solche Aufgabe in unsere Arbeit oder in unseren Alltag einzubauen. Durch das Flow-Erlebnis überwinden wir für einen kurzen Moment unser Gefühl von Raum und Zeit und erreichen eine geistige Schwerelosigkeit. Das kann sehr befreiend wirken und wir fühlen uns danach frischer. Gerade wenn wir in einer emotional belastenden Phase sind, können es diese Momente sein, die uns langsam wieder aufbauen.
Also, wobei vergessen Sie die Zeit und gehen völlig in einer Aufgabe auf?

Mir passiert das immer mal wieder beim Nähen oder beim Schreiben. 😉