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Ich dachte lange, dass man als Mutter doch einfach fühlen müsste, was das eigene Kind braucht. Dass man einen angeborenen Instinkt hätte und mir immer sofort klar ist, was das Baby gerade will, warum es schreit oder warum es einfach nicht schläft. Als ich dann selbst frisch Mama geworden war, habe ich schnell gemerkt, dass das alles nicht so einfach ist. Das Baby schreit und schreit und ich hatte nicht ansatzweise eine Idee, was los ist. Uns Müttern wird oft suggeriert, dass wir intuitiv wissen müssten, was unsere Kinder brauchen. Was uns aber nicht gesagt wird, ist, wie wir diese Intuition entwickeln sollen. Denn angeboren ist sie offensichtlich nicht, zumindest meiner Erfahrung nach. Selbsthypnose hat mir dabei geholfen, mein Baby besser kennenzulernen.

Der Mutterinstinkt ist nicht angeboren

Ich habe mehrere Monate gebraucht, um zu realisieren, dass meine Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt einfach überzogen war. In meiner Erwartung war dieser Instinkt oder diese Intuition einfach gegeben, ohne etwas dafür tun zu müssen. Erst nach einer Weile habe ich verstanden, dass ich diese Intuition für mein Kind entwickeln muss. Ich kann nach und nach lernen, was mein Kind mir sagen will und was es braucht. Wir können ein Gefühl für unsere Kinder entwickeln, indem wir sie kennenlernen und verstehen, was sie uns mitteilen. Das ist nichts Angeborenes, sondern ein Lernprozess. Als ich das verstanden hatte, hat sich mein Mama-Dasein enorm entspannt.

Selbsthypnose hilft Schreibabys zu verstehen

Was mir dabei außerdem geholfen hat, ist systematische Selbsthypnose, um Informationen aus meinem Unterbewusstsein zu bekommen. Mit Selbsthypnose habe ich immer wieder auf die aktuelle Situation geschaut und mir Fragen gestellt, wie: „Warum schreit mein Baby so viel?“ oder: „Warum schläft es so schlecht?“. Oft habe ich so Ideen und Denkanstöße bekommen, womit das aktuelle Thema zusammenhängen könnte. Denn ganz oft sind Kinder unsere Symptomträger. D.h. dass sie die Themen ausagieren, die wir Erwachsenen in der Familie verdrängen, unterdrücken oder nicht wahr haben wollen. Hypnose hilft also nicht nur dabei, mein Kind besser zu verstehen, sondern gleichzeitig auch mir selbst und der ganzen Familie. Diese Arbeit lohnt sich also ungemein.

In dieser Podcast-Folge habe ich deshalb Diplom-Psychologin Sarah Radke zu diesem Thema zu Rate gezogen. Sarah ist Expertin für Hypnose in der Geburtsvorbereitung und in der ersten Zeit als Mama. Mit indirekter Hypnose hilft sie Mamas dabei, die Symptome ihrer Babys zu verstehen und den Alltag als frisch gebackene Mama zu entstressen. Sie erklärt im Interview, wie das genau funktioniert und gibt direkt tolle Tipps, wie der Familienalltag harmonischer ablaufen kann.

Gerade wenn Du das Gefühl hast, dass Dir mit Baby alles über den Kopf wächst oder Dir alles zu viel wird, dann hör Dir unbedingt diese Folge an. Vor allem wenn Dein Baby viel schreit, nicht schlafen will und Du mit Deinen Nerven am Ende bist, ist diese Folge richtig für Dich. Mit indirekter Hypnose eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten als Mama.

Drei Übungen für Entspannung

Wenn Du nach Übungen suchst, die Dir helfen, Dich zu entspannen, dann melde Dich unbedingt zu meinem Mini-Kurs „Entspannt durch die Weihnachtszeit“ an. Du bekommst im Kurs 3 Audio-Übungen mit mir, die Dir helfen können, Dein Gedankenkarussell zu stoppen, Dich glücklich zu fühlen und entspannte Feiertage zu verbringen.

Sarah Radtke im Interview