Wie Du mit hohen Ansprüchen an Dich selbst umgehen kannst

Kennst Du das? Du läufst Deinen eigenen Ansprüchen hinterher, scheinst kaum ans Ziel zu kommen und bist immer unzufrieden mit Deiner Leistung? Vielleicht sind aber Deine Erwartungen an Dich selbst zu hoch. Und wenn das so ist, solltest Du Dich damit auseinandersetzen. Denn zu hohe Erwartungen an uns selbst sind mitunter nicht nur überzogen, sondern machen uns auch unglücklich, lösen Druck aus und tun uns einfach nicht gut. 

Um sich von diesen Erwartungen zu lösen, ist es wichtig, dass Du Dich mit Deinem Selbstbild beschäftigst. Die Psyche tut nämlich sehr viel, damit unser Selbstbild bestätigt wird. Wenn Du also ein negatives Selbstbild hast und mit Glaubenssätzen wie „Das schaffe ich nicht” oder „dafür bin ich nicht gut genug” an Deine Aufgaben gehst, wird sich Deine Erwartung erfüllen. Und so stehen Deine Glaubenssätze Deinem Erfolg im Wege.

Damit Du Dich von Deinen Erwartungen an Dich selbst löst und Dir weniger Druck machst, habe ich drei Tipps für Dich.

In welchen Bereichen hast Du hohe bzw. keine Erwartungen an Dich?

Greife für diesem Tipp zu Stift und Zettel und notiere Dir, in welchen Bereichen Du besonders hohe Erwartungen an Dich selbst hast – und wenn Du es weißt, schreibe auch auf, warum das so ist. Mögliche Bereiche können Dein Privatleben oder Dein Job sein, Perfektion, Aussehen, Verhalten, Leistung oder das Bedürfnis, anderen zu gefallen. Aber es gibt bestimmt auch Bereiche in Deinem Leben, in denen Deine Erwartungen niedrig oder schlicht und ergreifend nicht vorhanden sind. Welche Bereiche sind es? Und weißt Du vielleicht auch, warum?

Was macht den Unterschied?

Du hast nun aufgeschrieben, in welchen Bereichen Du hohe Ansprüche an Dich stellst, und in welchen Bereichen Du gar keine hast. Aber was macht dabei den Unterschied? Meistens hat es etwas damit zu tun, dass Du Dich in den Bereichen, wo Du niedrige Erwartungen hast, einfach akzeptierst, so wie Du bist. Vielleicht hast Du dort auch ein besonders realistisches Selbstbild und gelernt damit zu leben, dass Du nicht alles gut kannst. Und dadurch setzt Du Dich weniger unter Druck. Wäre es nicht an der Zeit, dieses Mind-set auf andere Bereiche anzuwenden?

Welche Vorstellung hast Du davon, wie Du sein sollst?

Vor allem in den Bereichen, in denen Du Dich unter Druck setzt, gibt es oft eine gewisse Vorstellung, wie man zu sein hat. Das kann daran liegen, wie Du aufgewachsen bist, was Deine Eltern Dir vorgelebt haben, inwiefern Du Dich von Deinen Eltern abgrenzen willst, wie Deine Schulzeit und Deine Freundschaften aussahen. Vor allem in den ersten 20 Jahren wird viel gesät, was Dich auch später noch begleitet. Wenn Du feststellst, woher Deine Erwartungen an Dich kommen, kannst Du leichter damit umgehen und sie vielleicht sogar ganz loslassen. Denn Du bist auf jeden Fall gut genug – und ohne den Druck geht alles viel leichter.

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