Warum solltest Du eine Marke werden? Personal Branding kannst Du sowohl als Selbstständige als auch als Angestellte anwenden und so besser im Gedächtnis bleiben. In meinem Podcast-Interview mit Markenberaterin Maren Martschenko erfährst Du, wie Du zur eigenen Brand wirst und Dich damit im Job nach vorne bringst. Das sind Marens Tipps:

Personal Branding mit der Espressostrategie

Eine Marke sollte wie ein Espresso sein: kurz, stark und auf das Wesentliche beschränkt. Vor allem Einzelunternehmer und inhabergeführte Unternehmen setzen oft auf Bezüge zur Biographie des Gründers. Viele Unternehmen sind dadurch entstanden, dass sie ein Marktlücke abgedeckt oder eine Problemlösung entwickelt haben. Wenn sich das in der Marke widerspiegelt, kann man sie sich besser merken – und bei Bedarf auf das Unternehmen zurückkommen.

Und jede Marke sollte eine Personal Brand sein, in der Persönlichkeit und Charakter hervorgehoben werden. Dabei geht es nicht darum, dass Du Dich verbiegst oder eine Fassade errichtest. Auch Kleidung gibt dabei nicht den Ausschlag. Vielmehr solltest Du dafür auf die Suche in Dir selbst gehen, Deine Stärken und Schwächen herausfinden – auch Deine Schwächen lassen sich in Qualitäten umwandeln. Das Wesentliche Deiner Marke – das bist Du selbst.

Was sagen andere über Dich, wenn Du nicht im Raum bist?

Das ist etwas, was Du beobachten kannst, auch an anderen. Wird eine Person vermisst, wenn sie den Raum verlässt, hinterlässt sie gute Laune, einen klugen Gedanken, wird über sie gelästert? Fällt es vielleicht gar nicht auf, dass diese Person fehlt? Eine weitere Übung ist, darauf zu achten, wofür Du geschätzt wirst. Wofür bekommst Du Komplimente? Für eine sorgfältig erledigte Aufgabe, Deine Motivation, Dein Engagement, für Deinen Optimismus? Nimm ein Kompliment nicht als selbstverständlich an, sondern reflektiere für Dich, worauf sich das Kompliment bezieht. Daraus kannst Du ableiten, was andere bewundern oder würdigen. Freunde oder andere Personen, mit denen Du Dich richtig wohlfühlst, können Dir außerdem spiegeln, was sie für Deine Stärken halten, und was Du damit anfangen könntest. Dadurch bekommst Du vielleicht ganz neue Ideen für Deinen Weg und für Dein Personal Branding.

Übrigens ist es ein immer wieder beobachtetes Phänomen, dass Frauen ab 50 Jahren sich immer stärker von äußerlichen Erwartungen befreien und eine Art „Scheißegal”-Haltung entwickeln – und die wird dann immer wieder zum Erfolg. Davon kannst Du Dir auch vor den 50ern schon eine Scheibe abschneiden.

Suche Dir Verbündete und Plattformen

Als Selbstständige kennst Du das vielleicht schon: Netzwerken ist superwichtig. Durch die digitale Welt und die zahllosen Einflüsse, die jeden Tag auf uns einprasseln, braucht es nämlich einige Begegnungen, bevor man sich an eine Person oder eine Marke nachhaltig erinnert. Dabei können Dir aber auch Verbündete und Gleichgesinnte helfen. Um Deine Marke noch weiter zu pushen, hat Maren gleich drei Tipps für Dich parat.

  1. Speak to sell: Wenn Du Vorträge zu Deinem Spezialgebiet hältst, kannst Du diese auch zur Selbstvermarktung nutzen und persönliche Erfolge einfließen lassen.
  2. Hole Bewertungen und Statements ein: Nicht nur Kunden, auch Vorgesetzte helfen mit präzisem Feedback bei der Weiterentwicklung Deiner Personal Brand.
  3. Lass Dich empfehlen: Du bekommst ein Kompliment? Das ist schön, aber noch schöner ist es, wenn potenzielle Kunden oder Vorgesetzte auch erfahren, dass Du etwas gut kannst. Frage also die Person einfach, ob sie darüber auch Deiner Chefin oder Deinem Chef berichten kann.

Möchtest Du noch mehr von Maren erfahren? Dann höre Dir die komplette Podcastfolge an. Außerdem kannst Du Dich für meinen kostenlosen Videokurs anmelden und erfährst von mir, mit welcher Strategie Du dauerhaft selbstbewusster wirst.