Unser Mindset entscheidet darüber, wie wir die Welt um uns herum erleben und was wir wahrnehmen. Die Art wie wir denken und was wir uns selbst über uns und Andere erzählen, beeinflusst enorm unsere Wahrnehmung und damit unser ganzes Leben. Wir sind daher oft sehr verhaftet in unseren eigenen Themen und sehen dann keinen Ausweg mehr oder fühlen uns hilflos.

Wenn wir aber andere Menschen mit ihren Problemen betrachten, fällt uns oft auf, dass der Ausweg aus einer Situation vermeintlich leicht wäre. Von außen betrachtet sehen wir viel mehr Möglichkeiten und Wege, mit einer Situation umzugehen, als wenn wir selbst davon betroffen sind und mittendrin stecken. Daher ist es so wichtig, immer wieder am eigenen Mindset zu arbeiten und sich vor Augen zu halten, in welche Themen man selbst gerade verstrickt ist.

Ich habe 3 Schritte für Dich, wie Du gezielt Dein Mindset auf Lösung einstellen kannst, statt darauf, Ausreden zu suchen und in der eigenen Situation zu verharren.

3 Schritte für ein lösungsorientiertes Mindset

Schritt 1: Identifiziere Deine Themen

Kläre im ersten Schritt, welche Themen Dich gerade belasten und was in Deinem Leben nicht so läuft, wie Du es Dir vorstellst. Wobei fühlst Du Dich hilflos und ausgeliefert? Bei welchem Problem siehst Du keine Lösung oder fühlst Dich eingeengt? Schreibe Dir alle Themen auf, die Dir dazu einfallen. Dann überlege Dir, welches Thema davon Priorität hat.

Mach Dir klar, dass Du immer etwas ändern kannst und Dein Gefühl der Hilflosigkeit nicht unbedingt nur aus der Situation stammt, sondern auch aus Deinen Erfahrungen entstehen kann. Es ist also wichtig, dass Du wieder handlungsfähig wirst und daran arbeitest, Deine Selbstwirksamkeit zu stärken.

Schritt 2: Arbeite an Deinen Denkmustern

Im zweiten Schritt ist es nun wichtig, dass Du Deine eingeschliffenen Denkmuster aufbrichst und durchkreuzt. Es geht, grob gesagt, darum, dass Du anfängst, die Welt anders wahrzunehmen. Das kannst Du mit einer ganz einfachen Übung erreichen. Geh einmal in die Stadt oder mach einen Spaziergang und sieh Dich ganz bewusst nach den schönen Dingen in Deiner Umgebung um. Sieh Dir die Menschen an, die Dir begegnen und finde das Schöne in jedem einzelnen.

Diese Übung ist sehr simpel, aber auch sehr wirkungsvoll. Denn oft machen wir genau das Gegenteil.

Schritt 3: Reflektiere Deine Möglichkeiten

Wenn Du Deine Themen identifiziert hast und an Deinen Denkmustern arbeitest, dann kann es hilfreich sein im dritten Schritt mit jemandem zu reden, der Dir hilft, die Möglichkeiten zu sehen, die Du hast. Wir sehen unsere eigenen Chancen oft gar nicht, weil wir zu sehr in unseren Denkmuster verstrickt sind. Von außen ist oft sehr klar, was der sinnvolle nächste Schritt für uns wäre. Daher rede mit jemandem, dem Du vertraust und der ehrlich zu Dir ist. Besprich Dein Thema und hol Dir das Feedback, das Du brauchst, um Dich weiterzuentwickeln und Deine Lösung zu finden.

Wenn Du genauer wissen willst, wie Du diese Schritte umsetzen kannst, dann hör Dir gerne die aktuelle Podcast-Episode zu diesem Thema an. Und hier gehts zum kostenlosen Karriere-Training.